Positive Aussichten für den Bitcoin und seine Nutzer

Bei Investoren und Kleinanlegern aus Deutschland machte sich nach unvorhersehbaren Kurseinbrüchen Verunsicherung breit. Doch gibt es positive Aussichten für den Bitcoin und seine Nutzer. Einige versuchten, ihre Coin-Bestände so schnell wie möglich zu verkaufen. Andere nutzen die Talfahrt des Bitcoins, um in das Investment einzusteigen. Zwischenzeitlich gewann der Kurs wieder an Auftrieb. Im April wuchs der Wert innerhalb von 24 Stunden um satte 17 Prozent. Der Aufschwung sorgte bei den Nutzern für Erleichterung und überall war ein Hauch von Euphorie zu spüren. 

 

Von der positiven Entwicklung ließen sich offenbar auch andere Kryptowährungen mitreißen. Denn auch zahlreiche andere Währungen verzeichneten ein deutliches Plus. Einige überragten den Primus-Bitcoin sogar prozentual. Obwohl es jederzeit zu erneuten Kurseinbrüchen kommen kann, rechnen viele Nutzer mit einem neuen Rekordanstieg. Grund für diese Annahme ist die zunehmende Akzeptanz. Aber auch die wachsende Zahl einflussreicher Investoren, die zunehmend den Kryptomarkt für sich entdecken. 

 

Ein wichtiger Hoffnungsträger ist beispielsweise das japanische Unternehmen Monox. Börseninsider gaben an, dass der Online-Broker den Kauf von Coin-Check anstrebt. Die Zuversicht der Nutzer spiegelte sich an der Börse wieder, als der Kurs des Bitcoins im gleichen Zeitraum wie Monex stieg. Möglicherweise kann sich der Bitcoin sogar den drohenden staatlichen Regulierungsmaßnahmen entziehen. Sofern sich der Krypto-Handel in Zukunft auf ein seriöses Umfeld konzentriert. Große Länder wie Indien, China und Südkorea überlegen die angedachten Sanktionen wieder aufzuheben oder erst gar nicht in Kraft treten zu lassen. Dieses könnte dem Bitcoin Kurs neuen Schwung bescheren.

 

Interessant ist auch, dass jedes neue Jahr mit einer Korrektur des Bitcoinkurses beginnt. Wobei sich der Kurs in den darauffolgenden Monaten bis hin zum Jahresende stets gut entwickelte. Beim Bitcoin und bei anderen digitalen Währungen wie Ripple, IOTA und Ethereum handelt es sich um recht junge Kryptowährungen. Die Coins sind im Vergleich zu Gold oder normalen Devisen noch in den Kinderschuhen. Aller Voraussicht nach wird es noch zehn Jahre dauern, bis die nötige Stabilität auf dem Krypto Markt erreicht ist. Wenn es so weit ist, bewahrheiten sich möglicherweise auch die mutigen Prognosen der Spekulanten. Bis dato wird aber die hohe Volatilität anhalten. 

 

Kryptowährung: Die Kryptowährung ist ein virtuelles Erzeugnis und völlig dezentral. Der größte Vorteil des virtuellen Geldes ist die Unabhängigkeit von Banken und Regierungen. Zudem gehen weltweit Geldübermittlungen kostengünstiger und schneller vonstatten. Der komplette Vorgang läuft digital ab und wird mittels eines aufwendigen Rechenprozesses über den PC erstellt. Menschen, die in diesem Ablauf involviert sind nennen sich Miner oder Schürfer. Mit spezieller Hardware, die Miner genannt werden, berechnen Computer die einzelnen Transaktionen und bestätigen sie. Dafür werden sie in der jeweiligen Währung vergütet.

 

Wo liegt der Unterschied zu den jetzigen Zahlungsmitteln

Durch einen vorgegebenen Mining-Algorithmus ist bei den meisten digitalen Währungen, ähnlich dem Bitcoin, die Anzahl begrenzt. Damit soll eine Inflation verhindert werden, welches als positiver Aspekt zu betrachten ist. 

 

 

Beim herkömmlichen Geldgebilde wird dieses „unkontrolliert“ nachgedruckt, sobald zu wenig im Umlauf ist. Dieser Vorgang begünstigt eine Inflation. Das bedeutet Waren und Dienstleistungen müssen in inflationären Zeiten wesentlich höher bezahlt werden. Da aber kein direkter Wert dahinter steht, kann dies zu einem Zusammenbruch des kompletten Geldsystems führen. 

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