Bitcoin oder Ethereum? Welche der Kryptowährungen hat das bessere Potenzial?


Ein direkter Vergleich von Bitcoin und Ethereum ist die einzige Möglichkeit, sich für eine der digitalen Währungen zu entscheiden. Aber welche von beiden hat das bessere Potenzial für die Zukunft? Der Bitcoin wurde im Jahr 2008 von Satoshi Nakamoto ins Leben gerufen und startete bereits ein Jahr später. Hinter dem Bitcoin stand die Idee, eine dezentrale Währung zu schaffen. Auf diese Weise sollten Bitcoin-Nutzer die Gelegenheit haben, sich den staatlichen Kontrollen und politischen Zielen zu entziehen. 

 

In der Anfangsphase des Bitcoins konnte sich kaum jemand vorstellen, dass die Kryptowährung einmal den Markt in Deutschland dominieren wird. Denn vor knapp zehn Jahren kostete ein Bitcoin nur wenige Cent. Doch wer damals in Bitcoins investiert hat, freute sich ein paar Jahre später über hohe Erträge. Einige Investoren füllten ihre virtuellen Konten mit Bitcoins. Sie ließen sich auch über die Jahre nicht von starken Kursschwankungen und Einbrüchen verunsichern. Diese Strategie hat ihnenletztendlich zu großem Reichtum verholfen.

 

Nachdem sich die Medienberichte über Bitcoin-Millionäre häuften, wollten immer mehr Investoren und Privatpersonen auf den Erfolgszug aufspringen. Doch das ist heute nicht mehr so einfach. Inzwischen setzt das Bitcoin-Investment ein hohes Kapital voraus. Privatpersonen und Kleinanleger haben aufgrund der gestiegenen Coin-Preise kaum eine Chance. Viele von ihnen schauen sich deshalb nach einer Alternative um und stoßen dabei auf Ethereum. 

 

Als direkter Konkurrent des Bitcoins hat sich auch Ethereum fest auf dem Krypto-Markt etabliert. Ethereum startete im Jahr 2015 und ist damit deutlich jünger als der Bitcoin. Finder von Ethereum, dessen Währung der Ether ist, ist Vitalik Buterin. Schon nach zwei Jahren verzeichnete die Währung erste Erfolge. Die gut funktionierende Plattform und der sichere Transfer begeisterten die Nutzer. Im Gegensatz zum Bitcoin basierte die Entwicklung von Ethereum eher auf dem Nutzen einer Plattform für sogenannte Smart Contracts. Smart Contracts sind mit einem Zahlungssystem gekoppelte virtuelle Verträge. Damit sind Zahlungsabwicklungen ohne das Zutun einer Bank möglich. Wobei sich viel Zeit und Geld sparen lässt. 

 

Inzwischen interessieren sich immer mehr Anleger für den wesentlich preiswerteren Ether. Die erschwingliche Währung stellt ihren Nutzern zudem gute Renditen in Aussicht. Neben den Preisunterschieden und den Hintergründen der Entwicklung unterscheiden sich Bitcoin und Ethereum auch in der Dauer der getätigten Transaktionen und dem Erstellen neuer Datensätze: 

 

Dauer der Transaktionen

Nutzer von Kryptowährungen profitieren bei ihren Transaktionen im Netzwerk von einer enormen Zeitersparnis. Ethereum benötigt für die Verarbeitung einer Transaktion nur wenige Sekunden. Beim Bitcoin dauert der Vorgang mehrere Minuten.

 

Erstellen von Datensätzen

Auch hier punktet wieder Ethereum mit Schnelligkeit. Für das Erstellen neuer Datensätze (Blöcke) benötigt Ethereum nur wenige Sekunden. Der Bitcoin lässt sich für den gleichen Vorgang bis zu zehn Minuten Zeit. 

 

Die prozentuale Wertentwicklung 

Einer der wichtigsten Entscheidungsfaktoren zwischen Bitcoin und Ethereum ist natürlich die Entwicklung des Wertes. Die Kurse des Bitcoins sind den meisten aufgrund der starken Medienpräsenz bekannt. Doch wie steht es um Ethereum? Das Jahr 2017 war ein prägendes Jahr für die Bitcoin-Gemeinschaft. Zu Beginn des Jahres lag der Börsenwert des Bitcoins bei rund 15.500 Mio. Dollar. Zur gleichen Zeit bewegte sich Konkurrent Ethereum bei rund 700 Mio. Dollar. 

 

Innerhalb von nur acht Monaten überschritt der Bitcoin die 70.000-Mio.-Dollar-Grenze. Während sich Ethereum bei einem Wert von etwa 32.000 Mio Dollar einpendelte. Diese Werte sprechen zunächst ganz klar für den Bitcoin. Wer jedoch die prozentuale Steigerung betrachtet, stellt fest, dass sich Ethereum um mehr als 4.500 Prozent steigern konnte und damit die Nase vorn hat. Denn Bitcoin verzeichnete lediglich eine Steigerung von rund 400 Prozent. Auch das ist eine erstaunliche Zahl. Allerdings ist der Bitcoin bereits deutlich länger auf dem Markt. 

 

Fazit: Bis zum Ende des Jahres 2017 betrug die Rendite von Ethereum unglaubliche 9.000 Prozent. Angesichts dieser Werte scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, wann Ethereum den Bitcoin vom ersten Rang verdrängt. Fest steht, dass immer mehr Investoren Ethereum als eine vielversprechende Alternative entdecken.

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