Bitcoin als Gefahr für die klassischen Finanzinstitutionen

Immer mehr große Firmen investieren in Krypto

Mehr Interesse in Unternehmen am Kryptomarkt
Ist die Blockchain Technik in den Unternehmen angekommen

Selbst Daimler und einige Staatsbanken investieren in Projekte mit der Blockchain und finden immer mehr begeisterte Nachahmer. Die neueste Innovation bietet aber das Start-up Unternehmen Bitwala, dieses nutzt die Blockchain-Technologie für neue Bankkonten und stellt somit die wohl größte Gefahr für das klassische Bankwesen, seit dem Aufkommen der Bitcoins dar. Auf lange Sicht wird es die Blockchain schaffen unser heutiges Verständnis von Banken und Währungen komplett umzustellen und nur wenige Institute, die bereits sind sich dem Wandel anzuschließen werden bestehen bleiben. Bitcoin als Gefahr für die klassischen Finanzinstitutionen gerade in Deutschland

 

Kryptowährungen können vergehen, doch die Blockchain wird bleiben

 

Selbst einige Experten feiern die Blockchain-Technologie als eine der größten Errungenschaften des Internets. Der Erfolg der Blockchain liegt sicherlich an den Möglichkeiten, die diese Privatpersonen und Unternehmen bietet. Selbst der Staat hat die Vorteile der Blockchain erkannt. Durch die enorme Geschwindigkeit, mit der die Blockchain Coins und Gelder transferieren kann und der Sicherheit, dass das Geld auch ohne Zweifel an seinen Bestimmungsort gelangt, gibt es mittlerweile eine richtige Blockchain-Lobby. Der Staat plant zurzeit auch Projekte, die die Unternehmenssteuer von Firmen in Echtzeit, mit der Blockchain abwickeln sollen. Aber auch über den reinen Geld- und Coin-Transfer hinaus, bietet die Blockchain große Möglichkeiten für Innovationen.

 

Die Vorteile der Blockchain gegenüber einer klassischen Bank:

 

1. Hohe Sicherheit und Effizienz

 

Die hohe Sicherheit, die ausschlaggebend für die Blockchain ist, entsteht durch die ständige Kontrolle aller Transaktionen durch das Netzwerk der Nodes. Eine Transaktion wird bei der Blockchain erst ausgeführt, wenn auch die anderen Mitglieder des Netzwerkes diese verifizieren können, dadurch ist Betrug ausgeschlossen und beide Seiten, sowohl potenzielle Käufer als auch Verkäufer sind sicher. Das Netzwerk basiert dabei auf einem Vertrauensverhältnis, das davon ausgeht, dass immer mindestens 50% der Noods legal arbeiten. Dies scheint auf den ersten Blick vielleicht unsicher zu sein, da das Netzwerk aber weltweit mit Millionen Servern arbeitet, ist die Wahrscheinlichkeit eines Betrugs theoretisch gegen null.

 

2. Schnell und kostengünstig

 

Neben der enormen Sicherheit ist die Blockchain auch wesentlich schneller als eine klassische Bank, Transaktionen werden in Rekordzeit durchgeführt und dies auch auf internationaler Ebene. Die klassischen Bankinstitutionen nutzen bereits seit Jahrzehnten die Swift-Überweisungen zum Geldtransfer. Diese sind jedoch mit Kosten verbunden und sind zeitintensiv, bei Überweisungen ins Ausland, kann dies sogar über eine Woche dauern.

 

Bei den Gebühren sieht dies ähnlich aus, muss bei der regulären Bank ein hoher Betrag von bis zu 20% der Überweisungssumme, bei Auslandstransfers bezahlt werden, so beträgt dies bei dem neuen Unternehmen Bitwala beispielsweise nur 0,5 % der Transfersumme. Damit ist das neue Start-up Unternehmen deutlich im Vorteil, zumal das Ankommen des Geldes garantiert werden kann, was je nach Transferland bei Banken nicht immer der Fall ist.

 

Bekannte Kryptocoins

0x CoinArkBitcoinBinance CoinBitsharesDashDogecoinEthereumIOTALitecoinLiskMoneroNeo,

NEMOmiseGOPeercoinRippleStellarQtumTetherTenXTRONVeChainVergeZCash

 

Die Bitwala Plattform

 

Das Start-up Unternehmen Bitwala hat es sich zum Ziel gesetzt, die klassischen Banken nahezu zu ersetzen. Sie wollen ein Konto erschaffen, das mit dem Euro als Währung geführt wird, bei beispielsweise Auslandsüberweisungen aber den Betrag zunächst in Bitcoins umwandelt, um die oben aufgeführten Vorteile des Bitcoin und der Blockchain zu nutzen und anschließend am Bestimmungsort die Bitcoins wieder in Euro zurück transferiert.

 

Bisher braucht jeder Nutzer des Bitcoins einen sogenannten Wallet, eine Art elektronische Brieftasche, die als Kryptowährungskonto dient, dies wäre mit Bitwala nicht mehr nötig.

Dies kann besonders für große Unternehmen vorteilhaft sein, denn diese wollen zwar die Vorzüge der digitalen Währung, können jedoch nicht das Risiko der teilweise großen Schwankungen des Kurses eingehen, da dies für die täglichen Abrechnungen zu unsicher ist. Da das Bitwala Konto aber in Euro geführt wird, bleibt dies auch von den Kursschwankungen unberührt. Neben dem Euro, kann das junge Unternehmen bereits 30 Währungen abdecken und arbeitet daran, weitere Währungen miteinzubeziehen.

 

Eroberung einer Nische

 

Das Berliner Start-up Unternehmen Bitwala, hat mit der Entwicklung ihres Kontomodells eine Nische erobert. Große Firmen haben bereits die Innovation hinter dem Konzept erkannt und nutzen Bitwala für ihre Auslandsgeschäfte. Allgemein ist Bitwala ein gutes Beispiel dafür, welche Möglichkeiten uns die Blockchain und die Kryptowährungen bieten und das es noch viele neue Errungenschaften in diesem Bereich geben wird. Europa wird sich mit der Blockchain verändern und auch der Rest der Welt schaut gespannt auf die Entwicklungen innerhalb der Branche.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0