Hintergründe für angekündigte Regulierungen von Bitcoins

Was sind die Hintergründe für die angekündigte Regulierung von Kryptowährungen? Als erste vergleichsweise große Digitalwährung ist der Bitcoin mittlerweile den meisten Menschen bekannt. Besonders bei den Asiaten erfreut sich die Digitalwährung enormer Beliebtheit. Dem wollen insbesondere China und Südkorea nun gegensteuern und den Hype um den Bitcoin sowie den Handel mit sämtlichen Kryptowährungen wie zum Beispiel DASH, Neo, Eos, Ripple und Cardano durch staatliches Eingreifen unterbinden. China hat bereits erste Gegenmaßnahmen getroffen und plant, sämtliche Smartphone-Apps und Online-Dienste, die den Zugriff auf die internationalen Handelsplattformen gewähren, zu verbieten. Südkorea zieht unterdessen die Schließung lokaler Handelsplattformen für digitale Währungen in Erwägung. Was in Deutschland passiert bleibt abzuwarten.

 

Die Befürchtung einer Regulierung des bisher unkontrollierten Bitcoinhandels gilt als erheblicher Grund für den jüngsten Kurseinbruch der Digitalwährung. Auch fordern Gegner westlicher Länder inzwischen deutliche Einschränkungen und sogar ein Verbot des Bitcoinhandels. Forderungen, die dem digitalen Handelsmarkt stark zusetzten. Wobei ein striktes Verbot, laut einiger Experten, eher nicht zu befürchten ist.

 

Bei einem Handelsverbot im asiatischen Raum würden Anleger sehr wahrscheinlich auf ausländische Börsen ausweichen. Was vielen Bitcoinfans nicht bewusst ist, ist die Notwendigkeit der Professionalität, die nur mit Regulierungen erreicht werden kann. 

 

Als Gründe für den Kurseinbruch werden vor allem angekündigte Regulierungsmaßnahmen im asiatischen Raum benannt. Im Gegensatz zum staatlichen Zahlungsmittelmonopol bieten Kryptowährungen wie Litecoins, IOTA, Ripple und Ethereum dem Nutzer die Möglichkeit, beliebig zwischen verschiedenen digitalen Währungen zu wählen. Staaten und Zentralbanken könnten die digitalen Zahlungsmittel als Konkurrenz einstufen und versuchen den Zugriff auf den digitalen Handelsmarkt durch Regulierungen und der Verabschiedung von Gesetzen einzudämmen, um das Zahlungsmittelmonopol aufrechtzuerhalten. 

 

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Die dezentrale Struktur von Kryptowährungen wie Iota und Ripple lässt dies jedoch nicht in vollem Umfang zu. Um ein komplettes Verbot einer Technologie mit solch großem Potenzial durchzusetzen, müsste den Nutzern letztendlich der Zugriff zum Internet verwehrt werden. Länder wie China und Südkorea und jene, die ebenfalls Regulierungen angekündigt haben, können zwar den Zugriff auf digitale Handelsplattformen verbieten, nicht aber das Streben der Menschen nach mehr Freiheit und Unabhängigkeit, die sie in einer dezentralen Währung finden. Es ist also spannend zu sehen wie die einzelnen Staaten mit der Regulierung von Kryptowährungen umgehen werden. Asiatische Staaten wie China und Japan sind mit ihrer Regulierungs-Politik schon ein ganzes Stück weiter als die Behörden in Europa und dem Rest der Welt. 

 

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Investition?

Wann der richtige Zeitpunkt für eine Investition in Bitcoins ist, ist eine Frage, die so konkret niemand beantworten kann. Die meisten Menschen, die heute mit einer Investition in Bitcoins liebäugeln, haben den besten Zeitpunkt schon längst verpasst. Denn dieser war im Januar 2009. Zu dieser Zeit wurden die ersten Bitcoins geschöpft. 

 

Für Kleinanleger setzt eine Investition zum gegenwärtigen Zeitpunkt allerdings meistens einen zweistelligen Betrag voraus. Es sei denn man investiert einen kleineren Betrag in Coins deren Kurs noch weit unter einem Euro liegt. So wie bei dem Kryptocoin Ripple.

 

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Beträge dieser Größenordnung in die digitale Währung zu investieren stellt allerdings gerade für Kleinanleger eine große Hürde dar, die gleichzeitig ein Risiko birgt. Eine Investition ist deshalb erst bei einem niedrigeren Kurs empfehlenswert. Ob und wann der Kurs wieder fällt, kann leider niemand vorhersehen. 

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