Wohin geht der Kryptomarkt 2019?


Was denken die mächtigsten Staatschefs der Welt?

Frankreich, Deutschland und England wollen Regulierung im digitalen Währungsmarkt

 

Die Features der Blockchain-Technologie stehen hoch im Kurs. Bezüglich eines dezentralen Geldflusses zeigt sich jedoch immer stärker eine staatliche Regulierung, die in der Zukunft für die digitalen Coins zu erwarten ist. Hier sind vor allem Emmanuel Macron und Theresa May zu nennen. Beide sind bekennende Verfechter von staatlich kontrollierten Kryptowährungen. Grund könnte dafür sein, dass sie sich internationalen Sanktionen entziehen wollen. Aber auch in der abmühenden Wirtschaft der beiden Länder könnte ein Grund liegen. 

Was denken die mächtigsten Staatschefs der Welt über Coins?
Wohin geht der Kryptomarkt im Jahr 2019?

Krypto-Kontrolle nicht einheitlich geregelt

 

Zwischen den Staats- und Regierungschef dieser Welt gibt es starke Meinungsverschiedenheiten. Aber auch ein gemeinsames Grundprinzip: Die Sicherstellung, dass die dezentralen Kryptowährungen nicht die Souveränität des eigenen Staates untergraben.

 

Während die Staatsoberhäupter Frankreichs und Englands stets über die Regulierung und Kontrolle von Kryptowährungen reden, konnte beim Gipfeltreffen im März diesen Jahres kein gemeinsamer Kontext gefunden wurden. 20 anwesende Finanzminister sahen keine Veranlassung dazu, dass Krypto Geldwäsche fördert, Steuern hinterzieht oder zur Finanzierung von terroristischen Aktivitäten genutzt werden könnte. So gab es keine gemeinsame Vereinbarung zur Krypto-Kontrolle auf höchster Ebene. 

 

Gegen Geldwäsche im Kryptomarkt

Deutschland hat mit den Regierungen aus Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden und Italien immerhin eine Intention formuliert, mit der man Kryptowährungen in die Gesetzbücher aufnehmen will. Das gemeinsame Thema sind die Bedenken bezüglich der Sicherheit und der Geldwäsche mit Kryptowährungen.

 

Es sollen Verhandlungen geführt werden, damit virtuelle Währungstauschplattformen und einige Wallet-Anbieter in die Regulierung zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierungen eingebunden werden, so der britische Finanzminister Stephen Barclay in einem Statement. 

 

USA will globales Token

Während innerhalb der EU noch große Bedenken gegenüber Bitcoin & Co herrschen, gleichzeitig aber die Fangemeinde weiter wächst, wird in anderen Ländern gar nicht so gerne über Krypto gesprochen. In den USA heißt es lediglich, dass der Präsident „ein Auge“ drauf hat.

 

Dabei ist klar, dass Trump der derzeit Krypto-sympathischste Führer der westlichen Welt ist. In den USA herrscht die Überzeugung, dass es eines Tages eine globale Kryptowährung gibt. Allerdings äußert man sich in Expertenkreisen gegenüber dem Token Bitcoin sehr kritisch. Der neue globale Token, der die Zukunft dominieren wird, arbeitet ohne Mining- oder Elektrizitätskosten.

 

Bereits heute gibt es in Amerika zahlreiche Regierungsprojekte, in denen Anwendungsfälle für eine Distributed Ledger Technologie erforscht werden. Aber genau mit diesen Projekten zeigt sich, dass in den USA eher eine „Blockchain-ja-Bitcoin-nein“ Haltung herrscht. Die wachsenden Tendenzen der SEC und CFTC, den Markt für Kryptowährungen in den USA einzuschränken, unterstreicht diese Haltung. 

 

Mit Blockchain in Fernost

Ganz anders die Haltung zu Kryptowährungen in China. Obwohl der Präsident Xi Jinping als einer der größten Befürworter des Freihandels in China seit langem gilt, verbannte die Regierung ICOs und Krypto-Börsen mit einem Verbot. Dezentrale Währungen sind nicht dafür geeignet, um in China frei zirkulieren zu können. Allerdings sei man ein Fan der Blockchain-Technologie, so führende Regierungssprecher.

 

Blockchain hat genug Potential, um die Welt zu revolutionieren. Künstliche Intelligenz, mobile Kommunikation und das Internet der Dinge können mit Blockchain beschleunigt werden und relevante Durchbrüche in den Anwendungsmöglichkeiten erzielt werden. Aus diesem Grund investiert das Land aktuell rund 1,6 Mrd. US-Dollar in die Entwicklung von Blockchain-Projekten. 

 

Südkorea sieht ebenfalls ein revolutionäres Potential von Distributed Ledgers und will die vierte industrielle Revolution vorantreiben. Nur bei „negativen“ Anwendungsfällen von Kryptowährungen versteht das Land und seine Machthaber keinen Spaß. Obwohl es unter den Einwohner eine weitverbreitete Leidenschaft für den Kryptohandel gibt, nimmt das Land eine harte Haltung ein.

 

Zahlreiche regulatorische Schritte wurden in den letzten Monaten bereits unternommen und weitere sind angekündet. Dazu gehört das ICO-Verbot und das Verbot des anonymen Krypto-Handels. 

 

Wohin geht der Kryptomarkt 2019? 

Japan ist inzwischen der zweitgrößte Krypto-Markt der Welt und die ehemals ablehnende Haltung der Regierung mildert sich langsam ab. Kryptowährungen sind als Geld anerkannt und lokale Banken können innerhalb des regulativen Rahmenwerkes Kryptowährungen verwalten. 

 

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Putin kündigt CryptoRuble an

In Russland äußert sich der Machthaber Putin sehr zweideutig zum Thema Krypto. Einerseits heißt es, man will Kryptowährungen regulieren. Andererseits sieht man ein Potential für die Erschaffung einer neuen industriellen Ordnung in den digitalen Coins.

 

Russland sieht eine Notwendigkeit in der staatlichen Regulierung und will ein Verbot umgehen. Allerdings wurden diese Aussagen des russischen Finanzministers Anton Siluanov von Putin im gleichen Atemzug entkräftet. Der Präsident sehe gefährliche Möglichkeiten für Geldwäsche und die Finanzierung von kriminellen Aktivitäten in den Digitalwährungen.

 

Demnach plant er die Einführung eines staatlich kontrollierten CryptoRuble. Obwohl schon für den 01. Juli 2018 angekündigt, gab es bisher keine weiteren Informationen. Stattdessen eine Stellungnahmen Putins, in der es heißt, dass man Kryptowährungen vorsichtig und zögerlich behandeln sollte. Man darf gespannt sein, was im kommenden Jahr aus Russland zum Thema mitgeteilt wird. 

 

Zentral- und Südamerika gespalten in Krypto-Fragen

Auch in Lateinamerika ist das Bild breit gestreut. Venezuela hat den Petro eingeführt, der an Öl gebunden ist. Auch wenn sich der Machthaber Maduro um Verbündete bemüht, zeigen sich die Länder Zentral- und Südamerikas eher zur kritischen Haltung der USA und der EU hingezogen.

 

Brasilien hat derweil einige Pilotprojekte ins Leben gerufen, um die Blockchain Technologie zu nutzen. Allerdings steht die Regierung des Landes dem Bitcoin sehr kritisch gegenüber und vergleicht den Krypto-Markt mit dem Pyramiden-System. Mexiko schränkt den Handel mit Kryptowährungen ein und in Argentinien herrscht ein Krypto-freundliches Umfeld. 

 

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