Börse für Kryptowährungen


Coinbase — das Flaggschiff der Krypto-Börsen

Kryptowährungen sind nach wie vor ein großes Thema. Anleger, die ihr Geld in diese Währung investieren möchten, brauchen einen verlässlichen Anbieter mit Erfahrung. Im Internet ist eine Vielzahl an Plattformen zu finden, bei denen Interessierte das digitale Geld kaufen und verkaufen können. Besonders User mit wenig Erfahrung sollten sich vorher schlau machen und einen vertrauenswürdigen Provider für ihre Angelegenheiten finden. Die größte und eine der bekanntesten Plattformen für digitale Währung ist Coinbase. 

 

 

Coinbase — der Global Player

 

Coinbase wurde 2012 gegründet und ist sowohl eine Plattform für Händler und Kunden sowie ein Wallet für Kryptowährungen. Der Hauptsitz des Unternehmens ist San Francisco in Kalifornien. Der Provider genießt weltweit großes Ansehen und Vertrauen. Das Unternehmen ist derzeit die größte Krypto-Handeslplattform der Welt. Coinbase ist in 33 Ländern verfügbar und hat mittlerweile einen Kundenstamm von mehr als 20 Millionen Kunden nebst digitalen Einlagen von etwa 150 Milliarden Dollar. Zudem verfügt die Internetplattform über mächtige Investoren. Zum Beispiel NYSE (New York Stock Exchange), die größte Wertpapierbörse der Welt, die auch unter dem Name „Wall-Street“ geläufig ist. Oder Adam Draper ein Venture Capitalist sowie Founder und Geschäftsführer von Boost VC. Draper unterstützte 2012 den Start-up von Coinbase. 

 

Neben der Coinbase-Seite, die sich an Einsteiger wendet, bekommen User die Option, über GDAX zu traden. GDAX ist die Handelsplattform und ein Unternehmen innerhalb der Coinbase-Gruppe. Bei GDAX sind verschiedene Order-Möglichkeiten wählbar. Ferner können Händler unterstützende Hilfsmittel beim Handel nutzen. Traden können bei GDAX Private sowie Unternehmen. Sogar mittels mobiler App ist der Handel möglich und das ohne Download.

 

 

Coinbase — einfach und vertrauenswürdig

 

Positiv zu bewerten ist bei Coinbase die einfache Gestaltung für Nutzer. Besonders für Einsteiger ist der Provider eine gute Wahl. Coinbase konzentriert sich auf die größten Währungen und darum, den Handel so einfach wie möglich zu gestalten. Der Provider stellt seinen Kunden auf der Homepage einen Kurs mit einfachem Diagramm bereit, ohne Schnickschnack und Ablenkung. Im Portfolio des Providers befinden sich Bitcoin, Bitcoin-Cash, Ethereum und Litecoin. Es ist davon auszugehen, dass Coinbase in naher Zukunft weitere große Coins in seinen Bestand aufnimmt. Käufe werden über Kreditkarte und Banküberweisung abgewickelt. Verkäufe funktionieren mittels Banküberweisung und PayPal. 

 

Coinbase garantiert, dass alle virtuellen Währungen, die der Provider online hält, versichert sind. Dafür hält Coinbase weniger als 2 Prozent der Kundeneinlagen Online. Die restlichen Kundengelder liegen im Offline-Speicher. 

 

 

Coinbase — der direkte Handelsplatz für Kryptowährung

 

Coinbase verkauft, lt. aktuellem Marktpreis, Kryptowährung zu einem verbindlichen Preis direkt an den User. Diese haben dadurch die Option, schneller kaufen zu können. Nachdem sich Kunden beim Provider angemeldet und verifiziert haben, können sie nahezu sofort Kryptowährung kaufen. Die Gebühren bewegen sich zwischen 1,4 bis 3,9 Prozent. Kreditkarten werden mit einer höheren Gebühr belastet. Mittels Banküberweisungen kann der Kunde Prozente sparen. Sind Sender und Empfänger bei Coinbase registriert, fallen keine Gebühren an. 

 

Das webbasierte Wallet bei Coinbase ist kostenfrei und einsteigerfreundlich. Kaufoptionen für Ether und Co. sind bereits integriert. Nutzer können bei Coinbase beispielsweise Bitcoins an Private oder Händler verkaufen, die diese akzeptieren. Für den Kauf gilt das gleiche. Hierbei gewährt der Anbieter einen sicheren Zugriff. Völlig entspannt haben die Nutzer die Möglichkeit mobil zu kaufen oder zu verkaufen. Lediglich eine Verbindung mit den Bankdaten muss hergestellt werden. Als Nachteil könnte angesehen werden, dass das Wallet sozusagen in fremde Hände gegeben wird. Zudem ist das Wallet ein Hot-Wallet (Speicher für digitales Geld, welches mit dem Internet verbunden ist). 

 

 

Anmeldung bei Coinbase

 

Bei der Registrierung setzt der Provider auf die sichere 2-Faktor-Authentifizierung. Neben der E-Mail-Adresse wird eine Mobilfunknummer gefordert. Für die Registrierung müssen sich Kunden verifizieren. Dazu benötigen Nutzer Personalausweis, Reisepass oder den Führerschein. User haben die Möglichkeit das Dokument über die Webcam vorzuzeigen. 

 

Anmeldung in wenigen Schritten:

 

Name und E-Mail-Adresse und Passwort eingeben

Privat- oder Geschäftskonto wählen

Telefonnummer verifizieren mit 2-Faktor-Authentifizierung

Zahlungsvariante einrichten (Banküberweisung, Kreditkarte)

Kryptowährung kaufen

 

 

Fazit Coinbase: 

 

Der Kundensupport ist nur in Englisch verfügbar. Da dieser in der Vergangenheit bemängelt wurde, bedient sich Coinbase der Hilfe von Support-Mitarbeitern, um Anfragen zu klären. Außerdem ist ein Telefondienst erreichbar. Da das Unternehmen ein Kundencenter in Europa plant, könnte dies eventuell einen deutschen Support mit sich bringen. Die Handelsplattform ist einfach zu handhaben und für Einsteiger optimal. Zudem brauchen Kunden kein eigenes Wallet, denn feindliche Angriffe sind bei Coinbase versichert. Außerdem sind Hackerangriffe bei Coinbase noch nicht vorgekommen. User bemängeln die Überwachung von Krypto-Ausgaben seitens des Unternehmens.

 

Ein Manko bei Coinbase stellt dar, dass deutsche Kunden offiziell keine digitalen Währungen bei Coinbase handeln können. Dies könnten Probleme des Unternehmens mit deutschen Finanzbehörden sein. Tatsächlich aber findet man in Erfahrungsberichten auch deutsche Kunden bei Coinbase.