Kryptowährung — Halving, ein intelligenter Mechanismus


Die Reduzierung der Blöcke bei Coins die mit klassischer Blockchain Technologie arbeiten, spielt bei der Geschwindigkeit der Transaktionen eine große Rolle, wird die Anzahl der Blöcke reduziert dient das vor allem der Schnelligkeit des Netzwerkes. Neben Bitcoins sind vor allem die Coins betroffen, die auf dem Bitcoin Blockchain basieren.

 

Alle 210.000 Blöcke ein Reset

Im Bitcoin-Netzwerkprotokoll ist vorgegeben, dass sich nach 210.000 erzeugten Blöcken die Mining-Belohnung reduziert. In den ersten vier Jahren des Bitcoin-Mining-Prozesses bekamen Miner (Schürfer) noch 50 Bitcoin. Danach gab es als Entlohnung 25 Bitcoin je Block, derzeit sind es 12,5 Bitcoin und im Jahr 2020 werden die Karten erneut gemischt. Ab 2024 gibt es dann 3,125 Bitcoin je Block. Und so geht es weiter bis 21 Millionen BTC erzeugt oder gefunden wurden. 

 

Halving-Algorithmus — die Zentralbank im Bitcoin-Protokoll

Satoshi Nakamoto ersetzt mit dem Halving-Algorithmus die „Zentralbanken“, die über die Inflation (Abwertung) wachen. Das heißt, nach jeder Halbierung wird die Inflation sinken. Miner fassen Transaktionen in Blöcken zusammen und fügen diese an die Blockchain (Blockkette). Der Minenarbeiter bekommt dafür eine Block-Reward. Mit der Halbierung will der Entwickler ebenso ein allzu schnelles Überangebot der Münzen verhindern, denn durch das Halving werden auch weniger Bitcoins erschaffen. Außerdem soll durch das Halbieren ein wert stabilisierender Effekt geschaffen werden. 

 

Halving – umsichtig Geld erzeugen

Allzu oft kommt es vor, dass Banken bei Mangel unkontrolliert Geld erzeugen. Das fatale dabei ist, dass kein direkter Wert dahinter steht. Anders ist es bei der virtuellen Währung. Hier wird streng auf ein gesundes Maß der Geldschöpfung geachtet. So wird generell eine Inflation, mit Preissteigerung und Geldentwertung, vermieden. Scharfsinnig haben die Entwickler unterschiedliche Sicherheiten eingebaut. Sollte wider Erwarten, das Mining für einige Schürfer nicht mehr rentabel sein, reagiert das Bitcoin-Protokoll auf das Wegfallen und erleichtert den Verbliebenen die Arbeit. Die mathematische Lösung, welche jeder Miner mit dem Proof of Work löst, passt sich in der Schwierigkeit (Difficulty) stetig an. Das bedeutet, es sollen gleichbleibend BTCs erzeugt werden, auch wenn Schürfer wegfallen. Kommen Miner dazu steigt die Schwierigkeit, entfallen Miner sinkt die Difficulty. 

 

Halving im imposantesten dezentralen Netzwerkprojekt

Im Grunde wäre es nicht denkbar, dass das Halving zu Kursverlusten oder Destabilisierungen führen könnte. Im Gegenteil, dass Halbieren könnte einen Wertanstieg oder sogar eine Deflation und eine Stabilisierung zur Folge haben. Nicht zu vergessen sind Angebot und Nachfrage. Steigt die Nachfrage, erhöht sich der Wert. Daher ist es höchstwahrscheinlich, dass nach der Halbierung eine wert unterstützende Reaktion auftritt. Die Bitcoin-Community sieht das Halving als einen Schritt in die richtige Richtung. Die Reaktion bei den Kursverläufen geschieht jedoch meist zeitversetzt. Das heißt, dass die Kurssteigerung erst mit zirka drei Monaten Verspätung eintritt. Ob sich der Bitcoin Kurs durch das nächste Halving langfristig erholen kann bleibt jedoch ungewiss. In letzter Zeit hat der Kurs der Kryptowährungen ja sehr stark unter den aktuellen Nachrichten gelitten.

 

Anders als beim Bitcoin ist es bei IOTA. Bei IOTA beispielsweise spielt dies jedoch keine Rolle, weil der IOTA Coin keine Blockchain Technologie an sich verwendet, sondern über die Tangle Technologie verfügt. Die Technologie kommt zum Teilen aus Deutschland. Dies hat den Vorteil, dass dadurch die Geschwindigkeiten der Transaktionen mit zunehmender Anzahl sogar noch steigen. 

 

Halving, ein intelligenter Mechanismus

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