Mining – Das Schürfen nach Coins einfach erklärt für Anfänger

Mining – Das Schürfen nach Coins einfach erklärt für Anfänger
Mining für Dummies - einfach erklärt für Anfänger

Mit Mining Bitcoins erzeugen

Doch so einfach ist das Mining leider nicht. Hinter dem Begriff steckt ein komplizierter mathematischer Algorithmus zur Erschließung von Coins. In diesem Artikel erklären wir anschaulich, wie dieser Vorgang funktioniert und wie Miner arbeiten.

Mining – Das Schürfen nach Coins einfach erklärt für Anfänger.

 

Mit Mining Bitcoins erzeugen

 

Mit dem großen Hype, der um die Bitcoins und die anderen Kryptowährungen entstanden ist, ist auch das Mining verstärkt in den Vordergrund geraten. So wurde das Minen zunächst überwiegend von Experten und Nerds betrieben, doch immer mehr Menschen erhoffen sich durch das Schürfen einen Anteil am Kryptowährungskuchen. Dabei werden oft vergleiche zum Bergbau und dem schürfen nach Gold gezogen. Mining kann wirklich als eine Art schürfen nach Gold angesehen werden und wie bei einer realen Goldader, wird auch beim Mining das Schürfen immer zeitaufwendiger. Um wirklich erfolgreich Mining betreiben zu können, bedarf es großer Rechenleistung, enormen Stromverbrauch und Zeit. Da die Anzahl an Coins begrenzt ist, wird sich der Aufwand auch immer mehr steigern und der Ertrag eher senken.

 

Erfolgreiches Mining wird zurzeit in großen Mining-Farmen betrieben, diese stehen meist in Ländern, die einen niedrigen Strompreis haben, denn der Stromverbrauch beim Mining ist riesig. Die Hochleistungsrechner sind Stromfresser und mittlerweile gibt es sogar schon Aktionen, um die Umweltbelastung, durch den hohen Stromverbrauch beim Mining zu stoppen. Doch wie funktioniert nun dieses Mining überhaupt? Was steckt dahinter?

 

Wie funktioniert Mining?

 

Bei den meisten Erklärungsansätzen zum Thema Mining, wird verallgemeinert gesagt, dass beim Mining die Bitcoins erzeugt werden. Doch beim Mining geht es nicht um die Erzeugung von Bitcoins, sondern vielmehr um die Errechnung von den sogenannten Hashs. Hashs sind sozusagen die Kernelemente der Blockchain, betrachten wir die Blockchain an sich, handelt es sich hierbei um ein System aus einzelnen Blöcken. In diesen Blöcken befinden sich die Informationen zu den getätigten Transaktionen der Investoren, wenn einer dieser Blöcke voll ist, muss er versiegelt werden, dabei wird der Block umgewandelt, um Speicherplatz zu sparen. Die Umwandlung in einen Code ist die Aufgabe der Miner, diese Codes bestehen aus einer einzigartigen Zeichenkombination und werden mithilfe von mathematischen Algorithmen erstellt. Dadurch wird aus dem Code ein Hash und alle aufeinanderfolgenden Hashs werden zu einer Kette (Chain) zusammengefasst und bilden die Blockchain. Das Umwandeln, welches von den Minern übernommen wird, wird anschließend mit Bitcoins belohnt, die vom System ausgegeben werden. Dabei ist es möglich, das verschiedene Miner an einem Block arbeiten. Dies wird auch meist genutzt, da das einzelne Mining immer aufwendiger wird.

 

Die Begrenzung des Bitcoin

 

Mining wird immer Aufwendiger und die Miner benötigen immer mehr Rechenleistung und Strom, um die Hashs zu erstellen. Dieses Phänomen hängt mit der Beschränkung der Bitcoins zusammen, den den Bitcoin gibt es nicht unbegrenzt. Der Erfinder des Bitcoin und der Blockchain Satoshi Nakamoto hat bereits bei der ersten Präsentation seiner Idee festgelegt, dass die Stückzahl des Bitcoins begrenzt sein wird. Maximal soll es 21 Millionen Coins geben, dies steigert den Wert des Coin, da dieser unter anderem über Angebot und Nachfrage geregelt wird. Seit dem Start des Bitcoin im Jahre 2009 gibt es mittlerweile 16,5 Millionen Bitcoins im Umlauf. Damit die Regulierung funktioniert, ist das Miningsystem an der Begrenzung beteiligt. So wurde im Mining-Algorithmus festgelegt, dass beim Abschließen der Blöcke immer eine bestimmte Zahl an Coins zur Belohnung ausgegeben wird, diese Zahl soll sich allerdings nach 210.000 abgeschlossenen Blöcken halbieren. Zu Beginn bekamen Miner ganze 50 Bitcoins geschenkt und heute sind es nur noch 12,5 Bitcoins pro Block.

 

Stetig wachsender Rechenaufwand und komplexere Hashs

 

Neben der Begrenzung der Coin-Anzahl wird das Mining zusätzlich durch die immer komplexeren Hashs erschwert. Konnte im Jahre 2009 noch jede Privatperson mit einem einfachen Heim-PC am Mining teilnehmen, ist dies heutzutage deutlich schwerer. Grund dafür ist in erster Linie der Algorithmus selbst. Dieser erhöht kontinuierlich die Komplexität der Hashs. Grundsätzlich ist die Vercodung eines Blocks keine sonderlich große Aufgabe für einen PC, den der Block besitzt, nur eine Größe von Megabyte (1 MB). Der Algorithmus bestimmt aber das Tempo beim Mining und auch in Zukunft wird das Coden immer Zeitaufwendiger, obwohl es weniger Coins zur Belohnung gibt, daher ist es nicht verwunderlich, dass mittlerweile ganze Mining-Farmen betrieben werden , um noch nach Coins zu schürfen.

 

Gibt es keine Möglichkeiten mehr als Privatperson zu Minen?

 

Trotz der oben genannten Hindernisse ist es weiterhin möglich privat zu Minen, wirklich lukrativ ist es jedoch meist nicht. Wer sich dennoch am Mining beteiligen will, sollte am besten zusammen mit anderen Minern an einem Block arbeiten, die Coins werden bei Gemeinschaftsarbeit einfach geteilt. Bei sogenannten “Mining Pools” können sich mehrere Privatpersonen zusammenschließen und Blöcke bearbeiten, der Anbieter eines solchen Minning Pools verlangt allerdings meist Gebühren. Wenn dies nicht abschreckt, benötigt einen PC mit einer sehr guten Grafikkarte und sollte seinen Stromverbrauch im Blick haben. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit am “Cloud-Mining” teilzunehmen. Dabei wird Rechenleistung verkauft, wodurch dieses Prinzip eher einer Investition in Kryptos gleichkommt, wobei eine direkte Investition in eine beliebige Kryptowährung meist lukrativer ist.

 

Deutschland - Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/17954/

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