Die Kryptowährung VeChain


Aufstieg einer Supermacht in der Krypto-Domäne

Noch eine relativ neue Kryptowährung hat es nahezu auf Anhieb in die obere Liga der lukrativsten digitalen Währungen geschafft. Und das mit einem außergewöhnlich innovativen Konzept mit einer richtungsgebenden Leistung. Die virtuelle Währung VeChain ist eine von China veranlasste Kryptowährung. Hauptsitz des Unternehmens ist der Stadtstaat Singapur. Das leitende Gremium kooperiert vermutlich mit der chinesischen Regierungsbehörde, die gemeinsamen Ziele verfolgt. Zudem gibt es Partnerschaften mit mehreren großen Konzernen wie PWC oder in Deutschland auch mit BMW. 

 

VeChain verfügt nach eigenen Aussagen über eine breit gefächerte Erfahrung in verschiedenen Branchen, wie Automobil, Logistik, Luxusgüter, Spirituosen, Pharmazeutika und andere. Nach eigenen Erklärungen sind sie in der Lage, nutzbringende Unternehmenslösungen anzubieten und damit eine gewaltigere Markttransparenz schaffen. Die VeChain Plattform bietet in verschiedenen Bereichen eine detaillierte Aufstellung einer gesamten Lieferkette. Sämtliche Informationen werden in einem verteilten Hauptbuch (Distributed Ledger) verwaltet. Händler sind dadurch in der Lage, sich von der Originalität des Produktes zu überzeugen und dem Coustomer eine Gewährleistung der Echtheit zu geben. Der Verbraucher wiederum erhält exakte Informationen über sein erworbenes Produkt.

VeChain Kurs aktuell

Den Vechain Kurs findest du unter der Unterseite Kurse.

 

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VeChain — Zuverlässigkeit und Knowhow aus dem Reich der Mitte


DB Schenker & VeChain Foundation starten Projekt

 Kryptowährung macht Logistikkette transparenter.

VeChain hat ein klares Ziel vor Augen: Mit VeChain (VEN) sollen Produkte entlang der Lieferkette sicher verfolgt werden können und Unternehmen jederzeit transparent auf Störungen reagieren können. Während viele andere Kryptowährungen sich derzeit noch als Projekt darstellen und Geld sammeln, um sich weiter zu entwickeln, hat VeChain bereits namhafte Partner aus dem Bereich Supply Chain Management für sich gewonnen. Mit VeChain lässt sich ein konkretes Produkt entlang seiner gesamten Lieferkette verfolgen. Ein prozessorientierter Managementansatz wird durch die VeChainThor Blockchain Technologie für größtmögliche Markttransparenz der Verbrauchern sorgen. 

 

Noch immer gibt es große Lücken bei der eindeutigen Produktverfolgung, die VeChain mit seinem gerade veröffentlichtem Main-Net lösen will. Verbraucher erhalten detaillierte Informationen über ein gekauftes Produkt. Als zuverlässige Quelle dient dabei die VeChain Blockchain, auf der die Daten validiert und transportiert werden. 

 

Pünktlich zum Release wurde aus VeChain (VEN) VeChainThor (VET) und mit ihm soll es bald möglich sein, jedes einzelne Produkt sicher und eindeutig zu identifizieren und zu verfolgen. Nicht nur für die Unternehmen im Bereich Supply Chain Management eröffnen sich neue Möglichkeiten. Auch im Bereich der Fälschungssicherheit eröffnen sich vielversprechende Perspektiven. Mit dem Label Givenchy gibt es bereits eine Partnerschaft mit dem Ziel, dass Verbraucher Fälschungen von originalen Givenchy Produkten sicher unterscheiden können. Daneben sind auch die Lebensmittelsicherheit, die Automobilindustrie und das Asset Management interessante Zielgruppen.

 

Distributed Ledger bildet Grundlage bei VeChainThor

Im VeChainThor Blockchain sind alle Komponenten und Teilschritte sicher erfasst und im manipulationssicheren Distributed Ledger abgespeichert. Diese Technologie für vernetzte Computer bestimmt die Reihenfolge von bestimmten Transaktionen und aktualisiert diese Transaktionsdaten automatisch. Wörtlich übersetzt wird Distributed Ledger mit „verteiltem Kontobuch“, dass die technologische Grundlage für virtuelle Währungen darstellt und dazu dient, die digitalen Transaktionen aufzuzeichnen. Dabei ist vor allem wichtig, dass es keiner zentralen Stelle bedarf, die jede Transaktion legitimiert. Durch die systeminternen Prozesse bei der DLT (Distributed Ledger Technology) werden die transferierten Vermögensgegenstände dezentral verbucht und bestätigt.

 

Jedes Produkt erhält eine eindeutige ID, die während des gesamten Lebenszyklus unveränderbar bleibt. Es ist dabei unerheblich, ob das Produkt von einem Lieferanten, einem Hersteller oder Endkunde bestellt wird. Zukünftig soll VeChainThor auch in bestehende ERP-, SCM- und CRM-Softwarelösungen integrierbar sein. Dabei wird die Blockchain selbst aber noch einige Zeit brauchen, um tatsächlich einsatzbereit zu sein. Der erste Schritt ist mit der Implementierung der auf Ethereum basierenden Token auf die eigene Blockchain nun vollzogen. 

 

Der Genesis Block, also der aller erste Block auf der neuen Blockchain, hat gleichzeitig die Schöpfung von VeThor Token eingeleitet, über die Investoren eine Dividende erhalten sollen. Der Handel für Großinvestoren ist seit dem Launch des Main Net eröffnet und es wird erwartet, dass sich VeChainThor von derzeit Platz 15 (nach Marktkapitalisierung mit rund 1,65 Milliarden Euro) weiter nach oben kämpft. 

 

Erstes deutsches Großunternehmen kündigt Zusammenarbeit an

Pünktlich zum Start des freien Handels hat die Deutsche Bahn Tochter DB Schenker bekannt gegeben, eine Kooperation mit VeChain eingehen zu wollen, um blockchain-basierte Lösungsansätze in der Logistiksparte des Unternehmen einzusetzen. DB Schenkers Netzwerk umfasst 68.000 Logistikexperten an über 2.000 Standorten rund um den Globus und in China hält das Unternehmen eine immense Logistik-Infrastruktur bereit. Die zunehmende Komplexität der Prozesse führt dazu, dass bestehende Technologien rasant weiterentwickelt und innovative Projekte für Anwendungsfälle in der Logistik gefunden werden müssen. 

 

Zusammen mit der VeChain Foundation sollen nun Geschäftsprozesse in der gesamten Lieferkette überprüft werden. Gleichzeitig wird mit der Technologie die Leistungs- und Servicequalität von Lieferanten bewertet. DB Schenker ist das erste Großunternehmen aus Deutschland, dass in der Logistik-Branche das System und die damit verbundenen Möglichkeiten von VeChain nutzen will. Ziel ist eine effizientere Lieferkette, bei der einzelne Arbeitsschritte transparent dargestellt und optimiert werden können. Damit werden gleichzeitig Fehlerquellen aufgedeckt, minimiert und die Kundenzufriedenheit gesteigert. 

 

Das Ziel der VeChain Foundation ist der weltweite Einsatz

Die VeChain Foundation arbeitet im Rahmen der Regulierung von Kryptowährungen mit den staatlichen Behörden in China zusammen. Hilfreich für diese Zusammenarbeit ist sicherlich die Tatsache, dass hinter dem VeChain Token das chinesische Unternehmen BitSe steht, dass sich zur Aufgabe gemacht hat, die Blockchain Technologie für Serviceleistungen weltweit nutzbar zu machen. Und natürlich sind auch die Hintermänner mit ihren wertvollen Kontakten dabei eine Hilfe, denn neben Apple-Chef Tim Cook und Alibaba-Gründer Jack Ma sitzt auch der Chef der Anlagefirma Breyer Capital, der US-amerikanische Milliardär Jim Breyer, im Gremium der VeChain Stiftung. 

 

Weitere Projekte und Kooperationen unter anderem mit der Landwirtschaft, der Weinindustrie, dem Einzelhandel und dem Luxusgütermarkt sollen sich kurz vor dem Abschluss befinden. Es bleibt abzuwarten, ob die von VeChain beschriebene perfekte Balance zwischen zentraler und dezentraler Proof-of-Authority Technologie bei den Anlegern überzeugen kann.