Coins aufbewahren: Das Desktop-Wallet


Auf dem Desktop installiert der User von Kryptowährung ein Wallet. Somit können vom Home-Rechner aus Bitcoins oder andere digitale Währung gekauft, versendet sowie aufbewahrt werden. Hierzu wird eine Software heruntergeladen. Für verschiedene Betriebssysteme, wie etwa Windows oder Linux, stehen unterschiedliche Features zur Verfügung. Der Bitcoin-Core ist beispielsweise ein Desktop-Wallet. Er bietet Stabilität, Privatsphäre und hohe Sicherheitsstandards. Dafür wird ein erheblicher Festplatten- sowie Arbeitsspeicher benötigt. So können User ihre Coins sicher aufbewahren.

 

Nutzer, die ein Desktop-Wallet für ihren Desktop auf ihrem Rechner installieren wollen, können zwischen verschiedenen Varianten mit unterschiedlichen Features wählen. Neben dem Zugriff auf einen App-Store bietet die Software einige weitere Servicemöglichkeiten. Ein Desktop-Wallet ermöglicht das Generieren einer Bitcoin-Adresse, die zum Empfangen und Versenden von Guthaben benötigt wird. Auch kann der Nutzer im Netzwerk Transaktionen weiterleiten. 

 

Darüber hinaus gibt es Desktop-Wallets, die durch das gezielte Verschleiern der Identität auf die Anonymität des Nutzers ausgerichtet sind. Bei anderen wiederum liegt der Fokus auf der Sicherheit. Viele Nutzer aus Deutschland verfügen bereits über ein Desktop-Wallet. Und zwar jene, die einen originalen Bitcoin-Klienten auf ihrer Hardware installiert haben.

 

Außer dem Desktop Wallet ist noch die Speicherung Online, auf Hardware oder auf Papier machbar.

 

Was ist ein Bitcoin wert?

Der Bitcoin und andere Ktyptowährungen wie Litecoin, Dash, Ether/Ethereum und Ripple hat im Grunde keinen reellen Wert. Angebot und Nachfrage regeln den Preis, mit dem die Krypto-Devisen gehandelt wird. Letztendlich steigt der virtuelle Wert eines Bitcoins durch das Vertrauen seiner Nutzer. Die Befürchtung staatlicher Regulierungsmaßnahmen beeinflusst den Kurs ebenso wie die zunehmende Akzeptanz institutioneller Investoren. Um Teil der Krypto-Gemeinschaft zu werden und von steigenden Kursen zu profitieren, müssen Interessenten erst einmal investieren. 

 

Die Hüter der digitalen Geld-Aufbewahrung

Der private Schlüssel wird zum Versenden von digitalem Geld verwendet. Und zwar im Sinne einer Unterschrift. Wird eine Transaktion erstellt, gibt man dafür einen Empfänger und eine Summe an, ähnlich einer Banküberweisung. Mit dem privaten Schlüssel wird diese Abwicklung signiert. Durch die Signatur wird kontrolliert, ob der Versender auch der tatsächliche Inhaber der Adresse und des virtuellen Geldes ist. Die digitale Unterschrift wird mit dem Absender, also dem öffentlichen Schlüssel, verglichen. Durch die Verknüpfung beider Schlüssel kann die ordnungsgemäße Transaktion nachvollzogen werden. 

 

Mit dem öffentlichen Schlüssel kann der Nutzer virtuelle Währung empfangen. Zudem kann mit diesem Key der Kontostand eingesehen werden. Dieser befindet sich für jedermann erkennbar in der Blockchain. Dennoch ist mit ihm kein Rückschluss auf die Identität des Nutzers möglich.